Christoph Wylezol   

Bruderschaft bei den Germanen 

Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam!

 

Bund der Deutschen Bruderschaftsorden 

Christoph Wylezol

Bruderschaft ist eine Körperschaft beziehungsweise Gemeinschaft von meist nur Männern,

die sich untereinander als Brüder benennen und gemeinsame Interessen verfolgen.

Träger des Schlesischen Ritterkreuzes 1995 

 

"Ordo domus Sanctae Mariae Theutonicorum"

Träger der Preußischer Roter Adlerorden 2008

Christoph Wylezol

Schloss "Plawniowitz" in Schlesien

Ordo Militiae Christi Templi Hierosolymitani

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Osmanen in Europa

 

Angriff der polnischen Kavallerie am Kahlenberg auf die Osmanen vor Wien (1683)

Attila in Europa 

Attila der Hunnenkönig erobert weite Teile Europas und droht 452, Rom anzugreifen. Rom wurde nur deshalb nicht erobert, weil der Papst Leo I. den Hunnen entgegen zog und dem abergläubigen Attila prophezeite, ein Jahr nach einem Einfall in Rom zu sterben. Daraufhin kehrten die Hunnen um.

 

Osmanen Angriffe zwischen den XIII und XVIII JH in Europa

 

Seit dem 14. Jahrhundert bedrohten die Osmanen, nach dem Begründer ihres Staates, Sultan Osman I. (1259-1326), auch genannt wurden. Ost- und Südosteuropa. 1389 zertrümmerten sie in der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) ein serbisches Heer, 1396 bei Nikopolis und 1444 bei Warna Armeen des ungarischen und bulgarischen Staates, denen Ritter aus West- und Mitteleuropa zu Hilfe gekommen waren. 1453 nahmen sie schließlich Konstantinopel (Istanbul) ein und versetzten damit dem Byzantinischen Reich den Todesstoß.

 

 

Bereits 1529 hatte Wien einem osmanischen Sturm getrotzt. In den Jahren bis 1683 waren die Verteidigungsanlagen weiter ausgebaut worden. Ein 12 Meter hoher Wall mit Basteien - starken Artillerie- und Infanteriestellungen - umschloß die Stadt, zwischen den Basteien deckten Vorwerke den Wall und ermöglichten ein lückenloses Beschießen des Vorgeländes. Vor diesen Anlagen war ein zweiter, fast 100 Meter breiter Graben ausgehoben, an dessen Vorderwand sich weitere Artillerie- und Infanteriestellungen befanden. Der berühmte Festungsbaumeister Georg Rimpler (1636‑1683) hatte in den Jahren vor 1683 den Ausbau Wiens geleitet.

 

Kaiser Leopold I. hatte sich im Frühjahr eifrig um militärische Unterstützung gegen den osmanischen Angriff bemüht. Ein Beistandsvertrag mit König Jan III. Sobieski (1629-1696) sicherte polnische Waffenhilfe, auch eine Reihe von deutschen Ländern stellte Truppen für den Kaiser. Ehe jedoch diese Kräfte gegen Wien in Marsch gesetzt werden konnten, vergingen einige Monate. Inzwischen begann Kara Mustafa mit der Belagerung der Stadt.

 

 

So verlief auch die Belagerung Wiens von Mitte Juli bis Mitte September 1683. In der Stadt leisteten 11000 Angehörige des kaiserlichen Heeres, 20 Kompanien der Bürgerschaft und 3 Kompanien Studenten, insgesamt etwa 20000 Mann mit 370 Geschützen, zähen Widerstand. Den Befehl führte der kaiserliche General Ernst Rüdiger Graf von Starhemberg (1638-1701), der vom Bürgermeister Andreas Liebenberg (um 1627-1683) und von der Bevölkerung Wiens tatkräftig unterstützt wurde. Fast drei Wochen benötigten die Belagerer, um über das Vorfeld bis zum breiten Graben zu gelangen. Heftige Kämpfe entbrannten um die Vorwerke.

 

Nachdem die Türken im Graben festen Fuß gefaßt hatten, richteten sie den Hauptstoß gegen die Burg- und die Löbelbastei im westlichen Teil des Verteidigungsgürtels. Mehrfach unternahmen die Belagerten Gegenstöße und drängten den Feind an einigen Stellen zurück. Im September verschlechterte sich trotz örtlicher Erfolge die Lage der Verteidiger; Hunger und Krankheiten schwächten die Truppen und die Einwohner. Aber auch die militärische Situation der Osmanen wurde kritisch; denn es gelang nicht, in der erhofften kurzen Zeit die Stadt einzunehmen und die Beutegier der Truppen zu befriedigen. Krankheiten und Mangel an Verpflegung untergruben die Disziplin. Bis Mitte September verlor die türkische Armee schätzungsweise 48000 Mann, zumeist aus Kontingenten der Hilfstruppen, die eigenmächtig von Wien abzogen.

 

 

Ende des 16. Jahrhunderts erstreckte sich das Osmanenreich von dem östlichen Alpenvorland und der Slowakei bis Ägypten und von Persien bis Marokko. Die Kriege im 16. und 17. Jahrhundert offenbarten die militärische Stärke dieses Vielvölkerstaats, allerdings machten sich bereits Stillstands- und Niedergang Erscheinungen bemerkbar. Während in weiten Teilen Europas die kapitalistische Entwicklung fortschritt, das Bürgertum erstarkte und wissenschaftlich-technische Neuerungen dem Militärwesen und der Kriegführung zugute kamen, blieben im Osmanischen Großreich solche Ansätze kapitalistischen Wachstums in den Anfängen stecken.

 

 

Am 11. September erreichte die Entsatzarmee den nördlichen Ausläufer des Wienerwalds. Sie bildete im Wald-Hügel-Gelände ihre Schlachtordnung aus 3 Treffen. Als Treffen wurden die nebeneinander aufgestellten Infanteriebataillone und Kavallerieeskadronen bezeichnet; hinter dem ersten Treffen stand meist 100 bis 150 Meter entfernt ein zweites Treffen, manchmal auch - wie hier - noch ein drittes. Die hinteren Treffen waren dazu bestimmt, die Verluste des ersten Treffens auszugleichen.

 

 

Am linken Flügel, zwischen der Donau und dem Kahlenberg, marschierten die kaiserlichen und die sächsischen Truppen auf, im Zentrum zwischen Kahlenberg und Hermanns Kogel die bayrischen und anderen süd- und südwestdeutschen Kräfte, am rechten Flügel die Polen und einige deutsche Regimenter. Die Verteilung der Truppen war annähernd gleich, am rechten Flügel überwog die Kavallerie, da hier das Gelände leichter passierbar war als zwischen Donau und dem Hermanns Kogel. Der Schwerpunkt des Angriffs lag zunächst am linken Flügel und im linken Teil des Zentrums. Diese Truppen hatten den kürzesten Weg zum feindlichen Belagerungsring. Der polnische König wollte dann mit einem großen Kavallerieangriff des rechten Flügels das osmanische Heer in die Flanke treffen und es an die Donau zurückwerfen. Der Aufmarsch des rechten Flügels erforderte mehr Zeit; denn hier gab es nur wenige Wege, die Kavallerie kam langsamer voran als die Infanterie.

 

 

Auf die Kunde vom Anmarsch des Entsatzheers begann Kara Mustafa eilig seine Truppen umzugruppieren, versäumte jedoch, die wichtigen Bergkuppen Kahlenberg und Hermanns Kogel mit stärkeren Kräften zu sichern. Die osmanische Streitmacht bezog eine 7 bis 8 Kilometer lange Stellung von der Donau bis Dornbach. 25 000 bis 35000 Mann blieben in den Gräben zurück, um die Belagerung fortzusetzen; die zahlenmäßige Stärke des türkischen Feldheers ist nicht genau bekannt, sie dürfte bei etwa 80000 bis 85000 Mann gelegen haben.

 

 

Die  Schlacht 

 

 

Die Schlacht entbrannte am Morgen des 12. September mit dem Angriff des linken Flügels der Entsatzarmee. Nur Schritt für Schritt gewannen die kaiserlichen und sächsischen Truppen - die Kavallerie kämpfte zumeist abgesessen - Raum gegen den starken Widerstand. Durch Gegenangriffe hinderten die Osmanen sie vorübergehend am Vordringen. Inzwischen hatte das Zentrum der Entsatzarmee die Türken bei Nußdorf und Heiligenstadt in blutigen Kämpfen zum Zurückweichen gezwungen. Aber es gelang nicht, den Erfolg auszuweiten, erneute Vorstöße hielten das Zentrum auf und warfen es stellenweise wieder zurück, so daß Kavallerie vom linken Flügel zur Verstärkung herangeholt werden mußte. Erst gegen Mittag vermochten die kaiserlichen, sächsischen und bayrischen Truppen den Gegner aus Nußdorf und Heiligenstadt zu vertreiben.

 

 

Der rechte Flügel des Entsatzheers konnte nicht vor Mittag angreifen. Die zügig attackierende polnische und deutsche Kavallerie drang in die Aufstellung des linken osmanischen Flügels ein, wurde aber zurückgeworfen. Am Nachmittag faßte der polnische König die Masse der hier kämpfenden Kavallerie zu einem großen Angriff zusammen.

 

 

20 000 Reiter stürzten sich auf den Gegner und schwenkten dann gegen das türkische Zentrum ein. Auch der linke Flügel des Entsatzheers, der den beginnenden Rückzug vor seiner Front erkannte, vollführte eine Rechtsschwenkung und griff das osmanische Zentrum an. Spahireiter und Janitscharen leisteten erbitterten Widerstand, Kara Mustafa ließ die grüne Fahne des Propheten entrollen, um den Mut und Fanatismus seiner Krieger anzustacheln. Aber die Flankenangriffe der Verbündeten zertrümmerten die osmanische Aufstellung. Auf dem linken Flügel floh die Reiterei des Khans der Krimtataren vom Schlachtfeld und riß andere Truppen mit. Das osmanische Heer befand sich am Abend des 12. September in voller Auflösung und Flucht, gegen 17 Uhr erreichten die Verbündeten die türkischen Gräben und danach die nördlichen Stellungen der Verteidiger Wiens.

 

Im Tagebuch des Zeremonienmeisters am Sultanshof (sein Name ist unbekannt),

der 1683 am Feldzug teilnahm, heißt es über die Schlacht:

 

 

„Als nun die Truppen um den Großwesir sahen, wie der Feind auf beiden Seiten stürmend vordrang und das Heer des Islams sich zur Flucht zu wenden begann, da schwand jedem von ihnen die Kraft und die Lust zu Kampf und Streit und es stellten sich die Anzeichen jener Verwirrung ein, die immer eine Niederlage im Gefolge hat.

 

 

Da der Polenkönig mit seinen Truppen geradewegs gegen die heilige Fahne vorstieß, stieg der Großwesir zu Pferde, und zu seiner Rechten und Linken hielten sich die Leute seines Gefolges, der Scheich Vani Efendi sowie die Sipahi und Silihdars (Leibwache) bereit. Während die Paschas auf beiden Flügeln schon zurückzuweichen begannen, stand im Herzen des Heeres der Großwesir mit seiner Umgebung fest und unerschüttert. Aber die Angriffe der Giauren (Ungläubige, das heißt die Feinde der Osmanen) wurden immer stärker, der Kampf nahm an Heftigkeit ständig zu und zog sich bereits fünf oder sechs Stunden hin; das Heer des Islams wurde von den Kugeln aus den Geschützen und Flinten der Feinde wie mit einem Regen überschüttet. Da erkannten die Muslims, daß alles verloren war . Kämpfend und fechtend wandten sich die Massen der Krieger in der Umgebung des Großwesirs zur Flucht; die meisten flohen geradewegs zu ihren Zelten hin und dachten nur noch daran, ihr Leben und ihre Habe zu retten."

 

 

Damit war die zweimonatige Belagerung der Stadt beendet. Das verbündete Heer blieb die Nacht über im osmanischen Lager, der polnische König sah auf Grund seiner Kriegserfahrungen in der raschen Flucht des Gegners eine List und befürchtete nächtliche Gegenangriffe. In der Schlacht hatte ein junger Adliger seine Feuertaufe erhalten, dessen Name bald zu einem Siegessymbol in den Kriegen gegen die Osmanen und gegen Frankreich werden sollte: Prinz Eugen von Savoyen (1663‑1736).

 

Dem Entsatzheer fiel reiche Beute in die Hand: Geschütze und Belagerungsgeräte, Fahnen und Roßschweife, die türkische Zeltstadt mit allen Gütern und Schätzen an Gold, Silber und Schmuck sowie der Harem des türkischen Großwesirs. Die Sieger verloren etwa 2 000 Tote, andere Quellen sprechen von 4 000. Von den Belagerern blieben nach unterschiedlichen Angaben ‑ 20 000 bis 25 000 tot oder verwundet auf dem Schlachtfeld liegen; viele Soldaten, Schanzgräber und Angehörige des Trosses gerieten in Gefangenschaft. Die gesamte osmanische Heeresmacht hatte eine schwere Niederlage hinnehmen müssen. Zuverlässige Janitscharen und Spahireiter hielten die flüchtende Masse vor Raab und auf dem Weg nach Budapest auf. Großwesir Kara Mustafa verfügte am 13. September harte Strafen gegen Befehlshaber, die versagt oder die Flucht ergriffen hatten, 13 von ihnen wurden hingerichtet und ihre abgeschlagenen Köpfe an Sultan Mehmed IV. (1641-1692) nach Belgrad gesandt. Dies hinderte allerdings den Sultan nicht, auch Kara Mustafa die seidene Schnur zu schicken - eine Aufforderung, Selbstmord zu begehen und so die Schuld an der Niederlage auf sich zu nehmen.

 

Das kaiserliche Entsatzheer sammelte sich Anfang September im Raum Tulln nordwestlich von Wien. Zu ihm gehörten österreichische, kursächsische und bayrische Truppen sowie kleinere Einheiten südwestdeutscher Fürstenstaaten; von Krakau (Krakow) war eine polnische Armee im Anmarsch. Der Kriegsrat der Entsatzarmee beschloß am 8. September, alle Kräfte auf das rechte Donauufer zu überführen, zügig in Richtung Wien vorzustoßen und die Stadt zu befreien. Ursprünglich hatte man geplant, die Donau erst unterhalb von Wien zu überschreiten und von Osten her die Belagerer anzugreifen. Aber dabei war nicht beachtet worden, daß der Aufmarsch zur Schlacht dann in einem Gebiet hätte erfolgen müssen, wo starke Hilfstruppen der Osmanen operierten. Eine unverzügliche Hilfe für Wien versprach nur der direkte Angriff von Westen her. Den Oberbefehl über die Entsatzarmee übernahm der polnische König, der hohes Ansehen als Heerführer genoß. Bewaffnung, Ausbildung und Taktik der verbündeten Truppen waren einheitlicher als beim Gegner. Unverkennbar wirkte 1683 - wie in den folgenden Türkenkriegen bis zum Ende des 18.Jahrhunderts - ein politisch-moralischer Faktor: Die deutschen und polnischen Truppen fanden Hilfe bei der Bevölkerung, die im Entsatzheer den Befreier von der „Türkennot" erblickte.

 

Familienangehörige Männer des  WYLEZOL – Clans kämpften für die Freiheit Europa im XVII & XVIII JH.

 

 

 

 

 

HEUTE

 

 

 

Aber auch heute rufen Islam - Extremisten zum "Heiligen Krieg - Jihad  (Dschihad)".  Der Terror dient den Islamisten als Druckmittel und soll vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten. Es existieren weiterhin islamistische Terrornetzwerke weltweit. Die Muslime nennen alle Nicht-Muslime, also auch die Christen, „Ungläubige“ und behandeln sie auch als solche. Der Kampf um Freiheit bzw. um freies Glaubenrecht geht in Europa und Rest der Welt also weiter.

 

 

 

11.  September  2001

 

The World Trade Center and the Terrorattack at the 11th September 2001

 

Islamistische Extremisten

 

Religiös motivierter Terrorismus, der von gewaltbereiten Islamisten ausgeht,

ist aktuell die gefährlichste Ausprägung des Extremismus weltweit.

 .

 

Kreuzfahrer – Tempelritter

Ritter des Deutschen Ordens

Aufgrund  der  Bedrängung  des  Byzantinischen  Reiches  durch  die  muslimischen Seldschuken infolge der byzantinischen Niederlage in der Schlacht von Mantzikert 1071, hatte der byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos im Westen um Hilfe angefragt. Papst Urban II. hatte 1095 denn auch auf der Synode von Clermont zum ersten Kreuzzug aufgerufen, um die heiligen Stätten der Christenheit zu befreien. Im Frühjahr 1097 machte sich das Heer auf den Weg, und bald schon stellten sich erste Erfolge ein, wie die Eroberung von Nikaia, das vertragsgemäß den Byzantinern überlassen wurde. Nach schweren Kämpfen, unter anderem bei der Einnahme Antiochias, endete dieser Kreuzzug mit der Eroberung Jerusalems im Juli 1099.

Marienburg der Kreuzritter

des Deutschen Ordens aus dem 13.JH